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Vedische Kultur

Was geschah mit der Tradition?

Die Tradition wurde von innen durch ein falsch ausgelegtes Kastensystem verzerrt. Dieser Trend soll schon laut Aussage der schriftlichen Überlieferung vor ca. 5000 Jahren angefangen haben. Die in immer größeren Zahlen aufkommenden machtgierigen Menschen wollten ihre Privilegien, aufgrund der Geburt in einer höheren Kaste, sichern. So wurde Abstand genommen von dem Jahrtausende bestehendem System der Kasteneinteilung nach Charaktereigenschaft und Qualifikation eines Menschen. Dies führte in der Gesellschaft zu Enttäuschung und Entsetzen über die höheren Kasten und die Führer. Einst handelten die Priester und Könige als Beschützer der Kultur und lebten nach Prinzipien dieser Kultur. Jetzt waren sie in immer größerem Umfang an Macht, Privilegien und dem Reichtum der Bevölkerung interessiert. So gab es immer weniger Beschützer der ursprünglichen vedischen Kultur, die in diesen Tagen noch nicht ganz der Sicht entschwunden war.

So eine Lage verhalf den Engländern, ihre Pläne für politische und soziale Neuordnung Indiens zu realisieren.

Eine britische oder christliche Ausbildung und selbstverständlich Loyalität der englischen Krone gegenüber, wurden immer mehr zur Bedingung für die Ausübung eines verantwortlichen Berufs in der Öffentlichkeit. Weltliches Leben wurde fortan von dem aus England kommenden Leitsatz: "Fortschritt durch Technik", geprägt. Auf der anderen Seite sicherten sich die korrupten Priester ihren Einfluss. Somit wurde die einstige Tradition vollkommen aus dem religiösen, wie auch aus dem politischen und wirtschaftlichen Feld verdrängt.



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